Die Nabel Show

Transkript

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00:00:00: Die Nabelshow.

00:00:16: Viel los Selbstgespräche Podcast!

00:00:22: Diese Tiere müssen gerettet werden, dafür sind sie da.

00:00:27: und wenn sie dann nicht gerettelt werden können... Ja wo habe ich es hier?

00:00:31: Hier ist die Nachricht.

00:00:34: Zu guter Letzt heute, zehnte Juno Schweinfutter-Tagblatt ganz am Ende zu gut unter der Kategorie.

00:00:45: zu guter Letzt, das ist fast sehr passend.

00:00:49: Überreste!

00:00:49: Buckelwahl Timmy endet als Bio-Diesel und Brennstoff.

00:00:54: nach dieser ganzen Aufregung ist das ein kleines Nachricht am Ende des Schweinfutter-Caseplatzes der Mainpost.

00:01:03: Nach der Obduktion des als Timmy bekannten Buckelvahls Wurden die Überreste des Tieres in einer dänischen Fabrik verwehrt?

00:01:25: Das scheint in Dänemarker tatsächlich nicht häufiger zu passieren, dass da Wale stranden und sterben.

00:01:29: Deswegen sind die Dämen da auch sehr viel weniger aufgeregt gewesen.

00:01:33: Die fanden das erlässlich, dass der Wal davor anholt herumlag und immer drohte zu explodieren.

00:01:41: Und dann letzten Endes aber doch sehr wenig entsetzte also erhöherte besorgte deutsche herum.

00:01:50: Aber der wurde jetzt in drei Bestandteile.

00:01:53: Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet.

00:01:57: Ja, die Flüssigkeit aus dem Wal kommt wieder da hin.

00:02:03: Wenn der Wal im Meer stirbt und auf den Meeresgrund sinkt dann löst sich der Wal auf und wird zu Nahrung.

00:02:13: Das ist der Kreislauf!

00:02:14: Und hier ist es so... das ist schon ein bisschen Makabe.

00:02:18: alles fett Zum Beispiel aus der Speckschicht des Wahls wird im Bio-Diesel umgewandelt.

00:02:26: Und alles andere, Knochen, Szenen und Houch wird so eine Art Mehlpapern.

00:02:32: Zementfabrik auf der arme Wahl!

00:02:36: Als es sehr während er vor Thimmendorf liegen geblieben hätte ein Staatsbegräbnis am Ende bekommen Der Bundespräsident hätte dahin gemusst.

00:02:49: in der Serie dann vielleicht, je nachdem wie lange das gedauert hätte, schon H.P Kackelin gewesen.

00:02:55: Das hätte ich jetzt gerne erlebt!

00:02:58: Wir haben heute keine Tiere gerettet, es gab nichts zu retten.

00:03:02: Ich hätte beinah auf eine riesige Hornisse gepinkelt, habe mich dann an einer anderen Stelle das man möchte nicht auch riesige Hornissen pinkeln also nicht so sehr weil dann die vielleicht natürlich, weil die Hornisse dann gerettete werden hätten müssen.

00:03:16: aber naja so ein Selbsterhaltungstrieb.

00:03:20: die war groß!

00:03:21: Es sind um den Lack gewandert.

00:03:28: Warum ich jetzt das auch französisch sage, weiß ich nicht.

00:03:30: Aber irgendwie kam das heute so.

00:03:32: Das ist der Ellertshäuser See.

00:03:33: Ich hatte da schon mal berichtet von so ein schöner Staussee in der Nähe von Schweinfurt.

00:03:37: Wir sind da heute fleißig tapferdrumm rumgewandert.

00:03:42: In bloß zweieinhalb Stunden mit vielen Pausen meine Eltern und ich alle nicht so richtig gut zu Fuß.

00:03:49: Vierundhalb Kilometer schöne Spaziergangstrecke Und früher wäre das Nicht mal zum Aufwärmen hätte uns diese vierundhalb Kilometer gereicht.

00:04:00: Zweiundhalb Stunden bestimmt nicht eher so halbe, dreiviertel Stunde vielleicht wenn wir uns keine Mühe gegeben hätten.

00:04:09: Wir sind halt doch nicht mehr so richtig fit.

00:04:11: aber wir haben es geschafft und es gab nichts zu retten.

00:04:16: Man hätte die Biber dort retten können.

00:04:18: Immerhin mussten sie in Ruinen leben, so wie neulich die Bläshühner in Köln unbedingt gerettet werden mussten.

00:04:29: Bläschhühner sind Nestflüchter und wenn die aus dem Nest flüchten dann muss man sich retten und wieder kleine Strickleitern bauen.

00:04:36: Ihr erinnert euch damit die wieder in das Netz zurückkönnen.

00:04:39: Ob Sie das wollen oder nicht?

00:04:41: Die Biber die da im Ellatshäusersee ihre Bauten hatten Mein Gott, die sahen ja aus!

00:04:47: Das sind ja alles aus.

00:04:52: Alles wie ein Schutt und Asche.

00:04:54: diese Bauten also bzw sei ja wie Brennholz aus das ist diesen bestimmt eingestürzt.

00:05:00: ich finde da hätte eine ordentliche Biberrettungsmaßnahme so notgetan dass man diese bieberbauten wieder ordentlich errichtet.

00:05:08: aber andersseits Wir haben auch keine Biber gesehen, nicht mal deren Genitalien lagen irgendwo herum.

00:05:15: Wahrscheinlich sind die alle schon lange gegessen worden in der letzten Fastenzeit.

00:05:23: Wer weiß man, wer weiß schon.

00:05:25: Hier hat meine Mutter gerade versucht... wir heißen diese kleinen grauen Vögel.

00:05:33: Die heißen anders die Rotschwenzchen.

00:05:35: Die haben kleine graue Vögeln mit roten Schwänzchen sind total niedlich aus uns sehr zutraulich Also naiv direkt, weil sie fürchten sich noch nicht vor den Menschen.

00:05:47: Die Jungen haben noch keinen Fluchtreflex vor dem Menschen entwickelt.

00:05:51: Das heißt die kennen noch keine Menschen außer meinen Eltern.

00:05:55: und ja gut ich meine das ist verständlich.

00:05:58: da würde ich auch kein Flucht Reflex entwickeln weil dann denkt man oh die sind alles so nett.

00:06:04: Das sind allen Menschen, die sind doch nett.

00:06:06: Sie sind harmlos!

00:06:07: Vor denen muss man nicht flüchten.

00:06:09: Die kommen wirklich total nah an einen ran, nicken einem zu und fippen dann so.

00:06:14: Nun hatten wir gerade vermutet dass in der Garage ein Nest hat.

00:06:21: Irgendwo muss es hier ein Nest geben.

00:06:25: Da sind wir ganz schnell losgezogen, um das Fenster zur Garage aufzumachen.

00:06:31: Selbst wenn es dann vielleicht da rein regnet oder so, dann wird halt das Auto nass.

00:06:35: Dann muss das Auto gerettet werden!

00:06:36: Das schreit dann wieder niemand danach!

00:06:43: Warum?

00:06:44: Die Autolobby ist doch stark!

00:06:46: Das Auto ist nass!

00:06:47: Rettet das

00:06:47: mal?!

00:06:48: Nein... Wir haben die Grauschwenzen gerettete.

00:06:50: Die gar nicht geretteten mussten weil wahrscheinlich ja kein Nest in der Garage drin ist.

00:06:57: Immer so, da will man Tiere retten und dann müssen die gar nicht gerettet werden.

00:07:02: wie undankbar!

00:07:03: Und dann rettet man sie... ...und dann sterben die einfach weil es sich schon von vornherein das eigentlich wahrscheinlich vorgehabt hatten.

00:07:11: Dann muss man Biodiesel draus machen.

00:07:14: Das ist irgendwie Biodiesel aus einem Wal.

00:07:20: Wir sind wieder da wo der Wahlfang, wo alles angefangen hat um aus Wahlen Brennstoff zu machen.

00:07:29: Traurig!

00:07:30: Aber es ist einfach nur pragmatisch.

00:07:34: was macht man denn mit so einem Wal?

00:07:36: Der da liegt?

00:07:37: und soll man den im Hinterhof verscharren oder einen Parkplatz oder so zubetonieren?

00:07:45: das ist halt nun mal Ja, wahrscheinlich das praktischste.

00:07:51: Das sinnvollste ist so ein Wahl-Tür.

00:07:57: Gimmi Hope.

00:07:59: Gimmie Hope, Joanna.

00:08:01: Nee!

00:08:02: Was anderes... So was aber auch.

00:08:09: Sind wir um den Lack gewandert und hatten nichts zu retten gehabt?

00:08:13: Es ist auch ein bisschen ... es gab Frösche, aber wir haben sie nur gehört Das sind auch so viele Frösche.

00:08:19: So Frösches als Population, überhaupt Tiere als Populations sind ja nicht rettenswert.

00:08:24: nur Einzelschicksal sind rettendswert.

00:08:27: also so gesehen ein einzelner Frosch der da irgendwo im Wasser gesessen hätte den hätten wir vor dem Ertrinken retten können.

00:08:35: das wäre sinnvoll gewesen es wäre pressewirksam gewesen aber mehrere bitte vollkommen verschwendet und so, macht man nicht.

00:08:50: Wir haben auch die Hühnern nicht gerettet, die uns das Material für den Chicken Burger geliefert haben, den wir dann so stark umgegessen haben.

00:09:00: Genauso wenig wie die Kartoffeln, die unser Material für die Fritten aber auch nicht gerrettet!

00:09:07: Wir haben überhaupt nichts gerettelt heute gerade mal uns selber, aber das zählt ja nicht weil... wirklich rettenswert, oder?

00:09:16: will jemand von euch mich retten?

00:09:20: ja tja dann macht mal.

00:09:22: aber nee mach mal lieber nicht.

00:09:24: ich will nicht gerettet werden!

00:09:25: Ich muss nicht gerrettet werden, ich stelle vor ich... ich werde dem irgendwann... irgendwann wird es so weit sein und dann werde ich so weiß ich das geht zu Ende.

00:09:40: ich sterbe jetzt.

00:09:40: sich sage all meinen liebsten lebe wohl.

00:09:45: Leg mich dann irgendwo hin zum Sterben oder packt mich jemand und kacht mich davon.

00:09:52: Und schubst mir irgendwo ins Wasser und sagt, du bist frei!

00:09:56: Du bist frei.

00:09:58: jetzt schwimmen davon!

00:10:00: Ist das nicht gut?

00:10:02: Das möcht ich nicht.

00:10:03: Macht sowas bitte nicht mit mir.

00:10:05: Rettet mich nicht.

00:10:06: Lass mich sterben wenn es so weit ist.

00:10:08: Nein!

00:10:09: Was red ich denn hier?

00:10:13: Gebt mir Schokolade Das ist besser!

00:10:15: Krettet mich nicht, sondern gibt mehr Schokolade.

00:10:18: Ich glaube damit lässt sich die Welt zwar nicht retten ich auch nicht aber ich finde es ist so als ganz ganz notdürftiger Ersatz für eine Rettung.

00:10:31: finde ich ist Schokolad zumindest also irgendwie... ich find das ist ein akzeptabler Rettungsersatz.

00:10:41: Ersatz-Befriedigung.

00:10:43: Das ist Besser.

00:10:44: Ja, so machen wir das jetzt.

00:10:48: Und ich gehe jetzt wieder rein und weil es wird... Es ist noch nicht dunkel aber es ist ja noch nicht dunkle.

00:10:55: Ich bin aber langsam müde, weil wir heute viel uns bewegt haben.

00:11:00: Deswegen mache ich jetzt Schluss hier.

00:11:05: Aber dann habt ihr wahrscheinlich morgen auch wieder ... Ich bemühe mich gerade euch.

00:11:10: Es geht irgendwie jeden Tag irgendein Häppchen Nutzlosigkeit.

00:11:16: Also Podcast meine ich, wertvollstes.

00:11:23: Nämlich mein Innenleben mitzuteilen ist doch schön von mir.

00:11:28: Am Ende habe ich dann nämlich mein ganzes Innenleben veräußert und dann ist nichts mehr übrig was gerettet werden muss.

00:11:35: Und dann muss ich nicht mehr gerettet werden und dann kann man das Innenleben mit Schokolade anfüllen.

00:11:42: Ich finde, das ist doch mal ein guter Plan!

00:11:45: Mit diesem Plan entlasse ich euch jetzt in die Nacht eine gute Selbige.

00:11:54: Oder morgen oder wann auch immer ihr das hört.

00:11:56: In den guten Morgen vielleicht auch.

00:12:00: Ihr wisst schon... wohin ihr entlassen werden wollt.

00:12:04: Dahin entlass ich euch, macht's gut!

00:12:22: Tschüss!